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Jun.-Prof. Dr. Marc Ziegele

Nachwuchsforschergruppe
"Deliberative Diskussionen im Social Web"

Philosophische Fakultät

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Telefon: +49-211 81-11568
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Forschungsgebiete

Öffentlich-politische Anschlusskommunikation ist eine populäre Form der Online-Partizipation. Sie findet statt, wenn Bürgerinnen und Bürger politische Nachrichten im Social Web öffentlich diskutieren, zum Beispiel auf Facebook und in den Kommentarbereichen von Nachrichtenmedien. Ziel des Forschungsprogramms von Jun. Prof. Ziegele ist es, neue Maßnahmen der Moderation und Aggregation von öffentlich-politischer Anschlusskommunikation zu untersuchen und sie für kommunikative Auseinandersetzungen in Form von computergestützten Systemen verfügbar zu machen. Diese Maßnahmen sollen die zivile Partizipation und Meinungsbildung von Bürgern verbessern und die öffentlichen Diskussionen für Medien und Politik besser verwertbar machen. Das Untersuchungsdesign sieht eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden sowie Computational Methods vor. Diese werden in interdisziplinärer Zusammenarbeit umgesetzt und in Praxiskooperationen getestet.

Wissenschaftliche Laufbahn

Von 2005 - 2009 studierte Marc Ziegele Medienmanagement am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitete parallel bei zahlreichen Print- und Online-Medien. Er promovierte 2015 ebenfalls in Mainz zum "Diskussionswert von Online Nachrichten" und war dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Anfang 2018 wurde er auf die Juniorprofessur für politische Online Kommunikation am Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft der HHU berufen. Hier leitet er die Nachwuchsgruppe "Deliberative Diskussionen im Social Web" im Rahmen der Förderlinie Digitale Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

  • NRW-Nachwuchsgruppe DEDIS, 2018
  • Top Faculty Paper Award der Journalism Division der International Communication Association (gemeinsam mit Oliver Quiring), 2017
  • Forschungsförderpreis der Freunde der Universität Mainz e.V. für eine "hervorragende Dissertation", 2016
  • Best Paper Award der Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), 2016
  • Förderpreis des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz für die beste an der Universität Mainz abgeschlossene Dissertation im Bereich der Medienkonvergenz, 2015

 

Foto:  privat

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