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Wolfgang Hoyer

Jun.-Prof. Dr. Wolfgang Hoyer

ERC Consolidator Grant
BETACONTROL

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

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Forschungsgebiete

Die Aggregation von Proteinen in Amyloidfibrillenablagerungen ist ein pathologisches Merkmal verschiedener Krankheiten, darunter fast jede bedeutende neurodegenerative Erkrankung wie z.B. Alzheimer und Parkinson. Die Arbeitssgruppe von Dr. Hoyer untersucht den Mechanismus der Amyloidbildung und die molekularen Strukturen der involvierten Proteinaggregate. Sie identifiziert gemeinsame Strukturmotive verschiedener krankheitsassoziierter Proteine und untersucht deren Eignung als Zielstrukturen für therapeutische Ansätze. Für diese Zwecke setzen die beteiligten Wissenschaftler*innen eine breite Palette von Techniken im Bereich Biophysik, Biochemie und Molekularbiologie ein.

Wissenschaftliche Laufbahn

Dr. Wolfgang Hoyer studierte von 1995 bis 2000 Chemie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, der University of York, UK, und der Universität Zürich. In seiner Doktorarbeit beschäftigte sich Dr. Hoyer von 2000-2004 am Max-Planck-Institut (MPI) für Biophysikalische Chemie in Göttingen mit der Aggregation des Proteins Alpha-Synuclein, die bei der Parkinson-Krankheit eine Schlüsselrolle spielt. Während eines Postdoktorats bei Prof. Torleif Härd an der Universität Göteborg, Schweden, untersuchte er Interaktionen des Alzheimer-Proteins Amyloid-Beta mit strukturbiologischen Methoden. Seit 2009 ist er Leiter einer Nachwuchsforschergruppe am Institut für Physikalische Biologie (Prof. Dieter Willbold) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ist am Institute of Complex Systems: Structural Biochemistry (ICS-6) des Forschungszentrums Jülich tätig. Ende 2018 wurde Wolfgang Hoyer auf die Juniorprofessur für "Chemische Biologie der Proteinaggregation" an der HHU berufen.

  • ERC Consolidator Grant, 2017
  • Ulrich-Hadding-Forschungspreis des Biologisch-Medizinischen Forschungszentrums (BMFZ) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 2016
  • NRW-Nachwuchsforschergruppe, 2009
  • DFG-Forschungsstipendium, 2008
  • Forschungsstipendium der Sahlgrenska Akademie der Universität Göteborg, Schweden, 2007   
  • Forschungsstipendium des Schwedischen Wissenschaftsrats (Vetenskapsrådet), 2005   
  • DAAD-Postdoktorandenstipendium, 2005   
  • Otto-Hahn-Medaille für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Max-Planck-Gesellschaft, 2004
  • Kekulé-Stipendium des Fonds der Chemischen Industrie, 2001   
  • Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, 1998   

 

Foto: Steffen Köhler

Verantwortlichkeit: